Archive for January, 2010

January 23, 2010

Präsidentschaftswahlen in der Ukraine: Aufbruch aus der politischen Lethargie?“

28.01.2010 19:00 Uhr

„Präsidentschaftswahlen in der Ukraine: Aufbruch aus der politischen Lethargie?“,

Podiumsdiskussion;

Diskutanten: Wolodymyr Fessenko (Direktor, Zentrum für Politische Studien “Penta”, Kiew), Marieluise Beck (MdB, osteuropapolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Berlin, angefragt), Andreas Umland (Herausgeber der Buchreihe „Soviet and Post Soviet Politics and Society“);

Moderation: Walter Kaufmann (Heinrich-Böll-Stiftung);

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8 (Beletage), 10117 Berlin; Veranstalter/Kontakt: Heinrich-Böll-Stiftung, Robert Sperfeld, Tel.: 285 343 87, E-Mail: RG_Osteuropa@boell.de.
Simultanübersetzung: Ukrainisch-Deutsch. (JOE-Liste, 07.01.2010)

January 22, 2010

The first round of Ukraine’s presidential election was of high quality

KYIV, 18 January 2010 – The first round of Ukraine’s presidential election was of high quality and showed significant progress over previous elections, meeting most OSCE and Council of Europe commitments, concluded the international election observation mission in a statement published today.

The observers noted that the election demonstrated respect for civil and political rights, and offered voters a genuine choice between candidates representing diverse political views. Candidates were able to campaign freely, and the campaign period was generally calm and orderly.

The legal framework remained unclear and incomplete, and was subject of permanent discussion. Nevertheless, the election was generally administered efficiently, and commissions mostly worked in a collegial and non-partisan manner. A pluralistic media offered voters a variety of information about candidates, although electronic media reporting was often influenced by candidates paying for news coverage.

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January 15, 2010

EINLEITUNG: DIE UKRAINISCHEN PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN 2010

Wahlhandbuch der Konrad-Adenauer-Stiftung

Fünf Jahre nach den Wahlfälschungen des Jahres 2004 und den darauf folgenden Ereignissen
der Orangen Revolution steht die die Ukraine erneut vor Präsidentschaftswahlen. In einem ersten
Wahlgang am 17. Januar 2010 und einer sehr wahrscheinlichen zweiten Runde am 7. Februar
2010 werden mehr als 36 Millionen Wahlberechtigte ein neues Staatsoberhaupt bestimmen.
Die Ukraine des Jahres 2010 unterscheidet sich dabei deutlich vom Land des Jahres
2004. Freie und faire Wahlen, Pressefreiheit, öffentliche Meinungsäußerung, politischer Pluralismus
und lautstarke kontroverse Diskussionen sind zur absoluten Selbstverständlichkeit geworden.

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January 10, 2010

Václav Havel und Viktor Juschtschenko – zwei entzauberte europäische Hoffnungsträger?

Dienstag, 12. Januar 2010 · 19:30 Uhr

Vortragsreihe „Junge Hochschullehrer der Universität Greifswald“

Professor Dr. Alexander Wöll (Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald)

Was war der wahre Grund für die Revolution in Orange 2004 und was ging hinter den Kulissen vor sich? Gehört die Ukraine wie Tschechien zu Mitteleuropa oder eher zu Osteuropa? Was verbindet ostdeutsche, tschechische und ukrainische Dissidenten? Können einzelne Persönlichkeiten Geschichte machen oder werden sie von den Strukturen fast vollständig eingeschränkt? Anhand der zahlreichen literarischen Dramen, Essays, Briefe und Reden der beiden ungewöhnlichen Präsidenten Václav Havel und Viktor Juschtschenko sollen die ost- und westslawischen Kulturen kurz vor den ukrainischen Präsidentenwahlen am 17. Januar 2010 miteinander verglichen werden.

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January 10, 2010

München-Konferenz am 26. und 27. Februar 2010 im Münchner Rathaus!

Sollen wir wichtige Fragen unserer Gesellschaft allein Politikern überlassen? Wie kann man sich gegen Korruption, Machtmissbrauch und staatliche Gewalt zur Wehr setzen? Wie können sich Bürgerinnen und Bürger für mehr Demokratie, soziale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige Entwicklung engagieren?

Diese und viele weitere Fragen diskutieren Experten, Bürgerrechtlerinnen und Politiker aus den drei Partnerstädten München, Harare und Kiew  (ukrainisch: Kyiv) auf der München-Konferenz am 26. und 27. Februar 2010 im Münchner Rathaus.

Die München-Konferenz „Zivilgesellschaft in Harare, Kiew und München“ bietet Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerorganisationen und Kommunalpolitik aus allen drei Städten die Möglichkeit, sich über politische Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement in ihrem Heimatland auszutauschen und über die Rolle der Zivilgesellschaft in modernen Demokratien zu diskutieren.

Solidaritätsaktion in München
Solidaritätsaktion in München

Aufgrund der Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vor dem Hintergrund der unterschiedlichen politischen Ausgangslagen in der Ukraine, in Zimbabwe und in Deutschland ergeben sich verschiedene Ansätze für die zivilgesellschaftliche Beteiligung am politischen Leben: In München, wo Bürgerbeteiligung eher unter Verdrossenheit des Einzelnen als unter staatlichen Einschränkungen leidet, ist die Erfahrungswelt sicher eine andere als in Harare, wo zivilgesellschaftliches Engagement vom Staat oft als Bedrohung empfunden wird. In Kiew (ukrainisch: Kyiv) hingegen setzte sich die Zivilgesellschaft im Rahmen der „Orangenen Revolution“ bereits erfolgreich gegen einen repressiven Staat durch und kämpft nun für eine Weiterentwicklung nach europäischem Vorbild.

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January 5, 2010

Bitte um Teilnahme – Hochqualifizierte Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland

Dr. Ingrid Jungwirth, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin,

Für ein Forschungsvorhaben über die „Arbeitsmarktintegration hochqualifizierter Migrantinnen aus postsozialistischen Staaten“ an der Humboldt-Universität zu Berlin suchen wir Frauen, die an der Studie als Interviewpartnerinnen teilnehmen möchten. Viele Frauen, die aus einem postsozialistischen Staat zugewandert sind, haben einen Universitätsabschluss oder einen vergleichbaren Abschluss. Trotz einer hohen Qualifikation gestaltet sich die Integration im Arbeitsleben oft schwierig. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert diese Studie. Sie hat die Zielsetzung, mehr über die Bedingungen zu erfahren, die insbesondere eine berufliche Verwirklichung von Migrantinnen ermöglichen.

www.hochqualifizierte-migrantinnen.de

Wenn Sie von Beruf Ingenieurin oder Naturwissen­schaftlerin (jeweils alle Fach­richtungen), Mathematikerin oder Informatikerin sind, wenn Sie in diesen Tätigkeiten beschäftigt waren oder sind, möchte ich Sie einladen, an unserer Studie als Interview­part­nerin teilzunehmen. Für unsere Studie sind dabei alle Erfahrungen im Berufsleben wich­tig: unabhängig davon, ob Sie in Ihrem Beruf beschäftigt sind oder in einer ande­ren als der erlernten Tätigkeit, ob Sie erwerbs­los sind, in Familienbetrieben tätig sind, sich für die haupt­sächliche Übernahme von Familienaufgaben entschieden haben, sich selb­stän­dig gemacht haben, ehrenamtlich tätig sind und anderes. Wir können eine Aufwandsentschädigung von 30 € zahlen. Wenn Sie Interesse haben teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei: Tel. 030/2093-4201, E-Mail: ingrid.jungwirth@sowi.hu-berlin.de


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January 4, 2010

Weihnachten für fast 400 Ukrainer in Eiseskälte und Frost

An alle Gemeinden des Erzbistums Köln

An die Deutsche Bischofskonferenz,

zu Händen Seiner Excellenz Bischof

An die deutschen katholischen Bischöfe

An die Rheinische Post,….

Weihnachten für fast 400 Ukrainer in Eiseskälte und Frost im

Ukrainisch-katholischen Gemeindezentrum Christus König, Düsseldorf-Oberkassel

Das Christuskind hat es im Stall zu Bethlehem nicht schlimmer angetroffen. Während es im Stalle noch warm war, müssen fast 400 katholische Ukrainer auf Geheiß des wohlhabenden Erzbistums Köln und der sehr reichen Düsseldorfer katholischen Gemeinde St Antonius in Düsseldorf-Oberkassel ihr Weihnachtsfest am 6. Januar 2010 in klirrender Kälte und eisigem Frost feiern, weil ihre Kirche angeblich nicht mehr beheizbar und eine Renovierung oder Reparatur zu teuer ist. Erst vor fünf Jahren hatte der damalige Weihbischof von Köln und jetzige Bischof von Würzburg Dr. Hofmann die Kirche  der ukrainisch-katholischen Bruderkirche in feierlichem Akt und Gelübde als Glaubenszentrum zur eigenen Nutzung zur Verfügung gestellt. Angeblich sind die Kosten für den Erhalt von Christus König zu hoch.

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January 3, 2010

“In Kiew kann man von Wareniki nicht leben”, sagte Juschtschenko

http://www.ukraine-nachrichten.deJuschtschenko: Timoschenko besitzt die größte Offshoregesellschaft Zyperns

Quelle: UNIAN

Übersetzer/Autor: Andreas Stein

Als Hauptentwicklungsprioritäten der Ukraine bezeichnete Wiktor Juschtschenko den Prozess der nationalen Wiedergeburt, die Demokratisierung des Landes und die europäische Integration.

Wie UNIAN berichtet, verkündete dies heute der Präsident bei einem Treffen mit Einwohnern der Stadt Morschin in der Oblast Lwiw.

Juschtschenko hob gesondert die Notwendigkeit für eine weitere Demokratisierung und die Entwicklung der Meinungsfreiheit in der Ukraine hervor.

“Meinungsfreiheit ist das, dass Journalisten die Bezeichnungen der Firmen des Ehemannes von Julia Timoschenko kennen, die sie bereits vergessen hat. Meinungsfreiheit ist das, dass Journalisten von der “Wareniki” Tante Julia Timoschenkos

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January 3, 2010

Ukrainische Feiertage

Neujahr – 01. Januar (das ist ein sehr grosser Feiertag in der Ukraine, so wie Weihnachten in Westeuropa und Amerika)
Orthodoxe Weihnachten – 7. Januar (Ukrainische Weihnachten. Zum Unterschied zum Neujahr, mit Spass, Feuerwerk und grossen Festen, ist es ein religioser Tag)
Altes Neujahr der Orthodoxen Kirche – 14. Januar (das Neujahr dem Alten Kalendar der Orthodoxen Kirche gemäß – in der Regel ist es ein religioser Tag, aber Spass und Feste gibt es auch)
Valentinstag – 14. Februar (der Tag aller Verliebten, gefeiert genauso wie in anderen westlichen Ländern. Leute senden Postkarten an ihre Geliebten, schenken Blumen und Geschenke, undsoweiter. Dieser Tag ist in der Ukraine vor einigen Jahren erschienen, nachdem die UdSSR zerfallen war)
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