Archive for October, 2009

October 31, 2009

Ukrainischer Sicherheitsrat bittet die Welt um Hilfe

Die Ukraine wendet sich an die Welt mit der Bitte um humanitäre Hilfe bezüglich der Überlassung von Medikamenten gegen die A/H1N1 Grippe.

Wie UNIAN berichtet, berichtete heute über eine entsprechende Entscheidung des Sicherheitsrates die Sekretärin des Sicherheitsrates, Raissa Bogatyrjowa, Journalisten.

Ihren Worten nach ist das Gesundheitsministerium angewiesen worden, eine Liste von Medikamenten zu erstellen, welche die Ukraine nötig hat. Das ist in erster Linie “dieses spezifische Präparat ‘Tamiflu’, welches auf das Virus reagiert. Ebenfalls geht die Rede von Masken, dabei nicht einfachen Mullmasken, sondern speziellen chirurgischen und ebenfalls von Apparaten zur künstlichen Beatmung”, sagte Bogatyrjowa.

Außerdem merkte sie an, dass die Ukraine Impfmittel gegen die kalifornische Grippe kaufen oder als humanitäre Hilfe erhalten möchte.

Quelle: UNIAN

October 31, 2009

AG Mittel- und Osteuropa von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

seit einigen Monaten gibt es in Berlin eine AG Mittel- und Osteuropa
von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Wir beschäftigen uns mit der Analyse und Weiterentwicklung grüner
Politik zu verschiedenen Politikbereichen (Ökologie/Landwirtschaft,
Menschenrechte/Demokratisierung, Geschichtspolitik, Energiepolitik,
Sicherheitspolitik, Migration) in der Region. Dabei wollen wir in
diesen Feldern den grünen Parlamentariern beratend  zur Seite stehen
und die grüne Programmatik mitgestalten. Außerdem wollen wir den
Kontakt zu zivilgesellschaftlichen Organisationen und grünen Parteien
in der Region aufbauen und pflegen.

In der AG beteiligen sich sowohl Mitglieder und Aktive der grünen
Partei als auch Interessierte und Experten, die die Ziele der Grünen
unterstützen.

Wir treffen uns monatlich jeden letzten Dienstag im Monat um 19 Uhr
in der Landesgeschäftstelle der Berliner Grünen (Bündnis 90/Die
Grünen Berlin, Kommandantenstraße 80, 10117 Berlin,
http://gruene-berlin.de/site/route.html).

Weitere Interessierte und Mitstreiter sind herzlich willkommen. Der
nächste Termin ist am Dienstag, 27. Oktober 2009, um 19 Uhr zum Thema
Migration aus der Ukraine.

Viele Grüße,

Jochen Aulbach

--
Jochen Aulbach
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Berlin
Sprecher der LAG Europa Berlin-Brandenburg
Koordinator der AG Mittel- und Osteuropa
October 21, 2009

Graduate Study Opportunity in Ukrainian studies

Graduate Study Opportunity in Ukrainian studies University of
Saskatchewan, CANADA

The Opportunity:

Graduate Research Fellowship Position in Ukrainian Studies for 2010-
2011 academic year at the University of Saskatchewan, CANADA

Description:

A position is open for a graduate student pursuing graduate research
in Ukrainian studies at M.A. or Ph.D. levels in either of the
following fields - cultural anthropology, history, or religious
studies. The amount of remuneration will depend on the applicant's
entry level in the program and will be between  $12,000.00 to
$15,000.00 CAD per academic year. Once in the program, a student is
eligible to apply for other on-campus funding and work opportunities.

Duties:

While pursuing her/his own graduate studying, the successful
candidate will assist with the SSHRC funded project "Diaspora,
Homeland and the Ukrainian Other in the 20th century" as well as
other projects. The SSRHC project explores vernacular
diaspora/homeland encounters in the 20th century Ukrainian culture.
In addition to ethnographic research on politics of transnational
vernacular (dis)engagement,  transatlantic kinship mobility and
exchanges, heritage tourism, and current labour migration from
Ukraine, the project aims to create a searchable database of oral
histories, memoirs, personal letters dealing with the topic of
migration and diaspora/homeland interaction.
 
read more »
Tags:
October 21, 2009

Ausstellung “ZODIAK” in Magdeburg

ZODIAK
Alexander Suslow Viktoria Veil
24.Oktober bis 21.November 2009
Dienstag bis Freitag 12.00 – 18.30 Uhr
Samstag 11.00 – 16.00 Uhr
Zur Eröffnung der Ausstellung
am Freitag, dem 23. Oktober um 19.30 Uhr
laden wir Sie herzlich ein.
KUNSTWERKSTATT e.V.
Schönebecker Str. 114 „Buckauer Engpass“
39104 Magdeburg
Tel. 0391 – 40 82 407 Fax 0391 – 40 08 976
www.kunstwerkstatt-md.de
Begrüßung Jürgen Hänel
Saxophon Georg Bandarau
Fotograf und Malerin arbeiten
seit 2007 zusammen.
Trotz des Unterschiedes
in den
Techniken entwickelt die
Synthese von Alexander
Suslows klassischer Fotografie
und
Viktoria Veils spontaner
Malerei unwiederholbare,
aber gut erkennbare
Sujets. Die
Künstler interpretieren
die Tierkreiszeichen in
einem Stil, der an Fotos
Anfang des
20.Jahrhunderts und
surrealistische Malerei
erinnert. Die Hauptrolle
spielt die Ballerina
der Ballettkompanie des
Theaters Magdeburg, Veronika
Zemlyakova. Die
Kooperation
von Fotograf und Maler
kennen wir seit der
Erfindung der Fotografie,
aber die neuen
technischen Möglichkeiten
verleihen dieser
Kunstrichtung einen
frischen Hauch.
ZODIAK

Tags:
October 18, 2009

Verkehrte Angst

http://www.zeit.de

Vor zwölf Jahren sprach der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl vom »Staatsnotstand«. Menschenfluten sah er am Horizont, Arbeits- und Sozialmigranten auf dem Weg von Ost nach West. Das war Phase eins im Spiel mit der Furcht vor der vermeintlich nicht zu bremsenden Zuwanderung nach dem Fall der Mauer.

Phase zwei folgte vor der EU-Osterweiterung: Wieder sollten es Millionen sein, die sich auf der Suche nach Arbeit und Einkommen auf den Weg vom armen in das reiche Europa machen würden, aus Polen, Tschechien oder der Slowakei nach Frankreich, Deutschland und Österreich. »Bis zu fünf Millionen in 15 Jahren« werde allein die Bundesrepublik aufnehmen müssen, prognostizierte 2001 das Münchner Ifo-Institut.

Die befürchtete Einwanderungswelle hat es nicht gegeben. Sie wird – schlecht für Deutschland, das gute Fachkräfte schon sehr bald benötigt – auch nicht kommen. »Übertrieben« seien die Prognosen gewesen, heißt es heute bei den deutschen Gewerkschaften, in deren Reihen die Panik einst besonders grassierte. »Überzogen« nennen in Berlin Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die Befürchtung, Ost-Ausländer könnten West-Beschäftigten massenweise ihre Jobs wegnehmen. »Unverständlich« finden slowakische Migrationsforscher die Angst der alten EU, als »unangemessen« bezeichnen sie ihre polnischen Kollegen.

Tags:
October 18, 2009

Die Grenzen sind offen

http://www.zeit.de

Längst arbeiten Hunderttausende Einwanderer aus Entwicklungsländern unerlaubt in Deutschland. Auffanglager in Nordafrika würden daran nichts ändern

Afrikaner treiben in löchrigen Booten über das Mittelmeer auf Europa zu. Weißrussen und Ukrainer hetzen bei Nacht und Nebel durch tschechische Wälder und über die deutsche Grenze. Das muss und kann verhindert werden!

Mit dieser Vorstellung nähern sich die Herren Otto Schily (SPD), Günther Beckstein (CSU) und Peter Müller (CDU) offenbar dem Problem der Migration. Diesen Eindruck bekommt man bei ihren jüngsten Äußerungen sowie bei der Analyse des Ende Juni beschlossenen Zuwanderungsgesetzes.

Mit der Realität haben diese Vorstellungen wenig zu tun.

Denn der unerlaubte Aufenthalt in der Bundesrepublik ist längst Normalität. Hunderttausende Migranten arbeiten illegal in deutschen Haushalten, in Gaststätten, auf Baustellen. Sie und ihre Familien in Entwicklungsländern profitieren davon ebenso wie ihre deutschen Arbeitgeber.

Migrationsforschern, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und der unabhängigen Kommission Zuwanderung ist das seit langem bekannt – die Politik aber will es offenbar nicht wahrhaben. Im Zuwanderungsgesetz wird darauf jedenfalls mit keinem Wort eingegangen.

Tags:
October 18, 2009

Publikationen über die Ukraine

gesammelt bei Peter Hilkes, forumNET.Ukraine

Peter Hilkes, forumNET.Ukraine, Arbeitsforum Ukraine e.V.
Hinweise auf Publikationen Ukrainistik, Ukraineforschung in Deutschland seit 2005 (Auswahl)

2008

“Czernowitz Tomorrow.” Herausgegeben von Günter Zamp Kelp, Julia Lienemeyer und der Universität der Künste Berlin
Münster: OWC Verlag für Außenwirtschaft 2008, 270 Seiten
49 Euro

2007

Rainer Lindner: “Ukraine: Verzögerte Regierungsbildung. Nach der Parlamentswahl dominieren alte Machtkonflikte.”
SWP-aktuell, Nr. A 57/November 2007

Natalka Sniadanko: “Sammlung der Leidenschaften”
Deutsch von Anja Lutter
München: dtv Verlag 2007 (dtv premium), 240 S.
ISBN 978-3-423-24633-0, 14 Euro

Serhij Zhadan: “Anarchy in the UKR”
Aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe
Frankfurt/Main: Suhrkamp 2007 (edition suhrkamp 2522), 216 S.
ISBN 978-3-518-12522-9, 10 Euro

October 18, 2009

Imagebildung über die Ukraine in den deutschen Medien

imagebuildung

http://www.hausarbeiten.de

“Der lange Weg zur Imagebildung – Die Darstellung der Ukraine in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Süddeutschen Zeitung”, von Natalia Brouwers.

Tags:
October 17, 2009

Der Ukrainer, der Hitler aus dem Ruder lief

Von Gerhard Gnauck 15. Oktober 2009

In der Heimat ist er ein Held: Vor 50 Jahren ermordete der KGB den Exilpolitiker Bandera in München

In einem Treppenhaus in der Münchner Kreittmayrstraße lag am 15. Oktober 1959 ein Mann im Sterben. Die Nachbarn waren, ebenso wie die Polizei, zunächst ratlos. War er gestürzt? Die Obduktion deutete auf einen rätselhaften Giftmord hin. Bald war geklärt: Der Tote war der Ukrainer Stepan Bandera. Das Attentat war der dritte Mord an einem Exilpolitiker aus dem Ostblock in München binnen vier Jahren. Ein Kriminalpolizist verglich den Fall mit den Fememorden nach dem Ersten Weltkrieg, und die “Süddeutsche” seufzte herablassend: “Es scheint das Schicksal Münchens zu sein, immer wieder politische Abenteurer anzuziehen.”

Der Mann, der da im Treppenhaus ermordet wurde, hatte eine bewegte Vergangenheit. Zeitweise hatte er beste Chancen, zum Verbündeten eines noch viel größeren Münchner Abenteurers zu werden. Stepan Bandera war in den Augen der Nazis ein Hoffnungsträger bei der “Neugestaltung” Mittel- und Osteuropas. Da ihm in der Ukraine heute immer mehr Denkmäler errichtet werden, scheint es auch um seinen Nachruhm gut bestellt zu sein. Auch der Prozess gegen den mutmaßlichen NS-Kollaborateur Demjanjuk in München wird auf die Rolle der Ukrainer im Krieg ein Schlaglicht werfen.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.