Archive for March, 2009

March 30, 2009

Am 26. Juli 2005 wurde vom Staatspräsidenten der Ukraine der Erlass über die Einführung der visafreien Einreise in die Ukraine für Staatsbürger der Europäischen Union unterzeichnet.

Visafreie Einreise in die Ukraine für Staatsbürger der Europäischen Union, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein

Am 26. Juli 2005 wurde vom Staatspräsidenten der Ukraine V.Juschtschenko der Erlass über die Einführung der visafreien Einreise in die Ukraine für Staatsbürger der Europäischen Union, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein unterzeichnet. Nach den Bestimmungen des Erlasses dürfen die Bürger der EU, der Schweiz sowie von Liechtenstein ab 1.September 2005 ohne Visum in die Ukraine mit den gültigen Reisepässen einreisen sowie zwecks Transitaufenthalte das Territorium der Ukraine durchqueren. Diese Regelung gilt für die Aufenthalte in der Ukraine bis zu 90 Tagen.

March 30, 2009

…weil Europa ungern den Ukrainern die Visa ertei

27-03-2009 12:54

Brauchen EU-Bürger erneut Visa bei Einreise in Ukraine?

Präsidialamt schließt Visumpflicht für EU-Bürger nicht aus

Die EU-Bürger können bald Visa für die Einreise in die Ukraine oder die Überquerung der ukrainischen Grenze beantragen müssen. Das geht aus der heutigen Erklärung des Leiters des ukrainischen Präsidialamtes Wiktor Baloha hervor. Baloha zufolge bleibe das Abkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine über Visumerleichterungen für die Ukrainer in vieler Hinsicht ein rein formelles Dokument, weil Europa ungern den Ukrainern die Visa erteile. Daher könne die Ukraine die jetzt geltende visumfreie Ein- und Ausreise für die EU-Bürger aufheben.

Quelle: http://www.nrcu.gov.ua/index.php?id=475&listid=87846

March 30, 2009

Für Aufenthalte in Ukraine bis zu 90 Tagen benötigen Deutsche Staatsangehörige kein Visum

Einreisebestimmungen

Reisedokumente / Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise einen Reisepass oder vorläufigen Reisepass, der mindestens einen Monat über das Ende des geplanten Aufenthalts in der Ukraine hinaus gültig sein muss, Ein Personalausweis genügt zur Einreise nicht. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr benötigen einen Kinderausweis oder alternativ einen Kinderreisepass, der in jedem Fall mit einem Lichtbild versehen sein muss.

Deutsche Staatsangehörige können sich bis maximal 90 Tage pro Halbjahr (ab Ersteinreise) ohne Visum im Land aufhalten. Die innerhalb des halben Jahres ab Ersteinreise (Stempel der Grenzbehörde) in der Ukraine verbrachten Tage werden zusammengerechnet; die Zahl der Einreisen innerhalb des halben Jahres ist unbeschränkt.

March 29, 2009

Deutsche, Polen und Ukrainer sind Nachbarn

Politisch-journalistischer Workshop und Erneuerung des evangelischen Friedhofs

Idee: Deutsche, Polen und Ukrainer sind Nachbarn, die sich jedoch oft nicht besonders gut kennen. Im Rahmen unseres Jugendprojekts wollen wir darüber diskutieren, wie wir die anderen Nationen sehen und welchen Einfluss die Politik darauf hat. Wie ihr wisst, gibt es viele Perspektiven. Und das ist schön so! Nach dem Motto : „Global denken, lokal handeln“ werden wir einerseits über große Themen reden, wie: Staat, Nation und Europa. Andererseits wollen wir während des Projekts den vergessenen evangelischen Friedhof erneuern, der von den in Lobdowo

March 28, 2009

Gedichte aus der Ukraine

books1Hans Till (Hrsg.): “Vorwärts, ihr Kampfschildkröten”

Dies ist der 18. Band der Reihe “Poesie der Nachbarn”, in der jeweils die zeitgenössische Dichtung eines europäischen Landes im Original und in deutscher Übersetzung vorgestellt wird. Wie repräsentativ solch eine Auswahl tatsächlich ist, muss man dem Gespür der jeweiligen Herausgeber überlassen. Im vorliegenden Band geht es um Gedichte aus der Ukraine, dazwischen lesen wir sechs Collagen-Texte von Herta Müller, die aus Fragmenten der Interlinearversionen im Dialog mit den Dichtern entstanden sind. Vorgestellt werden ukrainische Dichterinnen und Dichter aus unterschiedlichen Regionen und Generationen. Der historische Zufall wollte es, dass durch die sogenannte Orangene Revolution die Ukraine plötzlich mehr Aufmerksamkeit erhalten hat als jemals zuvor – freilich gibt es da auch noch den 20. Jahrestag der Atomkraftwerkskatastrophe von Tschernobyl. Die vorliegenden Texte sind frech, grotesk, empfindsam, und obwohl sie nichts mit Agitprop zu tun haben, wirken sie wie Befreiungsversuche. Es ist durchaus auch eine Dichtung der sprachlichen und demokratischen Grenzüberschreitung, eher an der Ironie als am Idealismus orientiert.

Im “Anhang” bezeichnet Stefaniya Ptashnyk die Literaturgeschichte der Ukraine als ein “großes Martyrologium der Ermordeten” – während der stalinistischen Säuberungen “ermordete man eine ganze Generation exzellenter ukrainischer Schriftsteller”; nach dem Zweiten Weltkrieg gingen viele Überlebende ins Exil. Heute gibt es in der ukrainischen Dichtung ebenso traditionelle Ströungen wie avantgardistische Tendenzen.

March 28, 2009

LUST AUF EINE TOUR DURCH UKRAINE?

wegWir bewegen Europa und suchen hierfür junge Europabegeisterte, die sich gemeinsam mit polnischen und ukrainischen Teilnehmern auf eine Busreise durch die Ukraine begeben, um sich vor Ort gemeinsam mit ukrainischen Jugendlichen mit dem Thema “Ukraine und EU” auseinander zusetzen. Die Tour findet im Mai 2009 (9.5.-24.5.) statt. Auf der JbE-Seite ( www.jugend-bewegt-europa.de ) unter Projekte findet Ihr das Bewerbungsformular sowie weitere Informationen zum Projekt “EUROBUS 2″, welches von “Jugend bewegt Europa” zusammen mit polnischen und ukrainischen Partnern vorbereitet wird.

Das Projekt wird von der Stefan-Batory Stiftung, der Robert-Bosch Stiftung und PAUCI durch das “Programm für gesellschaftliche Initiativen – Polen – Deutschland – Ukraine” gefördert. Bewerbungsverfahren:

* Um am Projekt teilzunehmen, muss das Bewerbungsformular in englischer Sprache ausgefüllt werden und an die Adresse: eurobus2 AT jugend-bewegt-europa.de vor Ablauf der Bewerbungsfrist am 05.04.2009 eingesandt werden.

Teilnahmebedingungen:

* Am Projekt können Vereine und Organisationen oder Privatpersonen teilnehmen.

* Von den Teilnehmern werden gute Kenntnisse der englischen, russischen oder ukrainischen Sprache erwartet.

* Die Teilnehmer sollten Kenntnisse/ Bereitschaft mitbringen am Durchführen von Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Spielen u.ä. verbunden mit dem Thema EU

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March 28, 2009

Tagung/Konferenz: 02.04.2009, 13:30 bis 19:30

Vielfalt gestalten – Rassismus bekämpfen – Integration fördern

Die Gestaltung des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur zählt zu den zentralen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft. Die Förderung von Integration hat dabei sowohl eine moralisch-ethische Dimension als auch eine praktische: Zum einen entscheidet sich an der Frage, ob Menschen aller Kulturen, Hautfarben und Lebensstile in Freiheit und Würde leben können, die Qualität eines Gemein wesens. Zum anderen bedeutet ein gelingendes Zusammenleben aber auch weniger gesellschaftliche Konfl ikte. Leider gibt es in der deutschen Gesellschaft immer noch rassistische Tendenzen, die Integration behindern. Eine Studie im Auftrag der Friedrich- Ebert-Stiftung hat unlängst ergeben, dass ausländerfeindliche Einstellungen von rund einem Fünftel der Bevölkerung geteilt werden. Angesichts dieser Ablehnung eines Zusammenlebens in Vielfalt und der bestehenden Herausforderung, Integration in Deutschland zu verbessern, muss die Debatte über Wege zu einem diskriminierungsfreien und gelingenden gesellschaftlichen Miteinander unvermindert geführt werden. Wir laden Sie herzlich ein, sich im Rahmen dieser Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung an der Diskussion zu beteiligen. Im ersten Teil der Konferenz steht dabei die Analyse des Problems Rassismus im Vordergrund. Dabei wollen wir u.a. diskutieren, wie sich Rassismus in Deutschland äußert, auf welchen Wegen Vorurteile, Stereotype und kulturelle Ressentiments verbreitet werden und welche Ressentiments politisch die größte Sprengkraft besitzen. Im zweiten Panel werden anschließend Möglichkeiten zur Integrationsförderung erörtert. Welche erfolgreichen Praxisansätze haben Integration befördert? Worin bestehen aktuell die größten Integrationsdefi zite?

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March 28, 2009

20 Jahre Friedliche Revolution. Vom Runden Tisch zur Zuschauerdemokratie?

Berlin 01.04.2009, 15:00

Vortrag: 20 Jahre Friedliche Revolution. Vom Runden Tisch zur Zuschauerdemokratie?

mit Bundesminister Wolfgang Tiefensee Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin Unter den Linden 6 10117 Berlin Berlin Brandenburg Beschreibung: Das Streben nach Demokratie war die Triebfeder der Friedlichen Revolution im Herbst 1989. Zwanzig Jahre später erleben wir, dass viele Bürgerinnen und Bürger der Demokratie zunehmend mit Gleichgültigkeit gegenüber stehen, und dass das Vertrauen in demokratische Verfahren und Institutionen sinkt. Was können wir tun, um Interesse und Partizipation der Menschen an demokratischen Prozessen wieder zu stärken? Vortrag von Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Bitte beachten Sie, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt und keine Platzreservierungen vorgenommen werden können. In Kooperation mit dem Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht Kategorie: Politik Veranstalter: Humboldt-Universität zu Berlin Ansprechpartner: Referat Öffentlichkeitsarbeit, pr(at)hu-berlin.de Telefonnummer des Veranstalters: 030 – 20932946

March 28, 2009

Reisekostenstipendien zur Teilnahme am Greifswalder Ukrainicum 2009

Das Greifswalder Ukrainicum ist eine 10-tägige internationale
Sommerschule des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald zur
Wissenschaft und Forschung der Ukraine. Mit Sprachkursen am Vormittag und Fachseminaren in deutscher, englischer und ukrainischer Sprache am Nachmittag bietet das Greifswalder Ukrainicum die Möglichkeit, im Unterricht von international renommierten Ukraineforschern das Land in seiner Vielfalt intensiv kennenzulernen.
Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald schreibt für die
Teilnahme am Greifswalder Ukrainicum 2009 insgesamt 15
Reisekostenstipendien in Höhe von 300 € bis 600 € für Studierende und Doktoranden aller Fachrichtungen aus.

Bewerbungsvoraussetzungen:

Kenntnisse der deutschen Sprache

Ausgeprägtes Interesse an der Ukraine

Status als Studierender oder Doktorand

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung bei:

einen tabellarischen Lebenslauf

eine Übersicht über Ihr bisheriges Studium

eine kurze Darstellung des ausgeprägten Interesses an der Ukraine von nicht mehr als 2500 Zeichen
Die Bewerbung ist nicht möglich für:
Studierende mit Wohnsitz in Deutschland

Studierende aus Deutschland, die sich zu Studienzwecken im Ausland
aufhalten
Bitte bewerben Sie sich für ein Stipendium ausschließlich per E-Mail
an tagungsbuero(at)wiko-greifswald.de. Hier erhalten Sie auch weitere
Informationen.

Die Stipendien werden individuell je nach Anreiseland und
Bedürftigkeit vom Kolleg festgelegt. Bewerbungsschluß ist der 15.
Mai 2009.
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